Der Mops und seine Gesundheit sind das zentrale Thema, zu dessen Zweck unser Verein gegründet wurde. So kann man unsere Herangehensweise an dieses komplexe Thema durchaus als ungewöhnlich bezeichnen. Wir haben Kontakt zu den besten und größten Tierkliniken in Deutschland gesucht um über die Thematik „Der Mops und seine Gesundheit“ zu sprechen. Sehr gefreut hat uns, das die Tierklinik in Hofheim mit großem Interesse auf unser Anliegen reagiert hat. Wir haben uns zu einem ersten Gespräch getroffen und den Fachärzten zu Beginn folgende Frage gestellt:

„Was würden sie als führende Mediziner und Wissenschaftler tun um die Gesundheit der Rasse Mops langfristig und nachhaltig zu verbessern?“

Gerade Ärzte von großen Tierkliniken haben einen ungeschönten Blick auf dieses Thema, da sie schon Hunderte, gar Tausende solcher Hunde untersucht, therapiert und operiert haben.

Nach weiteren Gesprächen stand für uns fest, das die Tierklinik in Hofheim mit ihrem hervorragenden Fachärzteteam für uns der ideale Partner ist, um diese große Herausforderung anzunehmen. Die Tierklinik gehört zu den größten und renommiertesten in Europa und verfügt über ein exzellentes Netzwerk weit über Deutschlands Grenzen hinaus. So verwundert es kaum, das einige der besten Tiermediziner Europas in dieser Klinik arbeiten.

Ein Team von Fachärzten der Klinik steht uns bei der Umsetzung unseres Zuchtzieles zur Seite und wird den gesamten Prozess medizinisch und wissenschaftlich begleiten. Wir haben gemeinsam einen Standard entwickelt, der sich ausschließlich auf die Gesundheit unserer Möpse und deren Nachkommen konzentriert. Wir haben ein Programm entwickelt, welches an den gesundheitlichen „Baustellen“ des Mopses ansetzt. Ziel ist es, die Gesundheit dieser liebenswerten und besonderen Rasse nachhaltig und langfristig zu verbessern. Die Art, der Umfang und die Qualität unserer Untersuchungen gehen weit über das heute übliche Maß hinaus. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Atmung, das Skelett und die Augen.

Alle potentiellen Zuchttiere werden von einem spezialisierten Ärzteteam der Klinik untersucht. Die gewonnen Daten werden zentral gesammelt und ausgewertet. So können wir die Entwicklung der Gesundheit unserer Möpse im Rahmen von medizinischwissenschaftlichen Arbeiten und Studien begleiten und steuern. Wir haben ein Nachzuchtprogramm für unsere Welpen entwickelt welches die Besitzer motivieren soll ihre Vierbeiner im Alter von 12 bis 18 Monaten auf die gleiche umfassende Art untersuchen zu lassen wie wir es mit unseren Zuchthunden tun.

Unser Vorhaben verlangt von allen Beteiligten ein hohes Maß an Engagement und die Bereitschaft, die Gesundheit der Möpse über alle anderen Interessen zu stellen. Untersuchungen in diesem Umfang und dieser Qualität haben ihren Preis, den der Zuchthundbesitzer mit Unterstützung des Vereins aufbringen muss.

Darüber hinaus müssen sich die potentiellen Zuchthunde einem Wesenstest unterziehen und diverse genetische Untersuchungen auf Erberkrankungen bestehen.

Nach gewissenhafter Abwägung und Rücksprache mit Medizinern und Genetikern haben wir uns dafür entschieden, ein gezieltes und kontrolliertes Einkreuzen einer anderen Rasse unter strengen Auflagen zu erlauben. Als „Fremdrasse“ ist derzeit ausschließlich der Parson-Russell-Terrier erlaubt. Wir wollen damit den gesundheitlich „angeschlagenen“ Genpool der Rasse Mops durch den gesünderen Genpool des Parson-Russell-Terriers verbessern. Die folgenden Mopstypen sind zur Zucht zugelassen, sofern sie unsere Zuchttauglichkeit erlangen. Der klassische Mops, der altdeutsche Mops, der amerikanische „Mops im Terrier Typ“ (terriertyped pug) und der russellbeeinflusste Retromops.

Welpenkäufer sind bei uns in den allerbesten Händen. Wir stehen ihnen mit internem und externem Knowhow zur Seite, ganz gleich ob es um die Ernährung, Erziehung oder die Haltung unserer kleinen Vierbeiner geht. Wir organisieren Treffen mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten, um auch den persönlichen Kontakt und Austausch zu fördern.

Um unserem Vorhaben eine passende Struktur zu geben, haben wir uns für die Organisation in einem gemeinnützigen Verein entschieden. So sind wir zum einen an Rechte und Pflichten gebunden die der Gesetzgeber vorgibt und zum anderen gibt es Satzungen und Ordnungen die das Vereinsleben und die Zucht innerhalb und außerhalb des Vereins regeln und schützen. Das zusammen bildet ein ideales Fundament, um mit Medizinern, Wissenschaftlern und anderen Partnern professionell zusammenarbeiten zu können. Ausserdem bietet diese Organisationsform unseren Mitgliedern und Möpsen einen geschützten Rahmen.

Es ist uns wichtig, in einen konstruktiven und ehrlichen Dialog mit mopsbegeisterten Menschen über Vereinsgrenzen hinweg zu treten die das gleiche Ziel wie wir verfolgen.

Wir sind uns der großen Verantwortung bewusst, die dieses Vorhaben mit sich bringt. Wir sind fest davon überzeugt das der große Aufwand lohnt, um die Gesundheit dieser wundervollen Geschöpfen langfristig und nachhaltig zu verbessern.

Unsere 3 Leitsätze

1. Gesundheit

Die Gesundheit der Möpse langfristig und nachhaltig verbessern

2. Wesen

Das dem Mops typische Wesen erhalten

3. Ausdruck

Den für den Mops typischen Ausdruck erhalten