Der Coronavirus hat uns leider alle auf irgendeine Weise im Griff! Das Leben wie wir es kennen ist eingeschränkt, um unsere Mitmenschen und uns zu schützen. Was jedoch können und sollten wir als Hundehalter beachten?

Der Spaziergang

  • Haltet mindestens 2 Meter Abstand zu anderen Hundehaltern.
  • Ist euer Hund im Freilauf, muss er ohne Probleme auf euren Rückruf reagieren. Damit soll vermieden werden, dass Zweibeiner durch aktives Eingreifen Hunde beim Spielen oder Raufen trennen müssen.

Ausgangsperre / Quarantäne  – was nun?

  • Hier ist die oberste Priorität sich an die Regelungen und Vorschriften der jeweiligen Länder und Regionen zu halten. Diese Regelungen gelten für alle Menschen, ganz gleich ob mit oder ohne Hund.
  • Steht man als Erkrankter unter Quarantäne, ist es unumgänglich sich an Freunde, Bekannte oder Dogsitter zu wenden welche die Spaziergänge mit dem Hund übernehmen. Auch dabei gilt es alle Hygienevorschriften einzuhalten. Vor der Übergabe des Hundes, des Halsbandes und der Leine sollten zur Sicherheit die Hände gründlich gewaschen oder desinfiziert werden. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme gegenüber der Person, die den Hund übernimmt, um diese zu schützen.
  • Es ist von Vorteil sich bereits vorher Gedanken darüber zu machen was mit dem eigenen Hund im Falle einer Quarantäne oder eines Krankenhausaufenthaltes zu regeln und organisieren ist.
  • Tritt dieser Fall ein sollte man schriftlich festzuhalten, wie und was gefüttert wird und ob Medikamente verabreicht werden müssen. 

Ich muss Drinnen bleiben

Hunde, die sich langweilen können unter Umständen auf Ideen kommen, die nicht unbedingt deckungsgleich mit denen von Frauchen oder Herrchen sind. Können mit dem Hund keine ausgedehnten Spaziergänge mehr gemacht werden, so muss man ihm Alternativen zur Beschäftigung bieten damit er sich nicht langweilt. Gemäß seines Aktivitätslevels, den er gewohnt ist, sollte er Aufgaben bekommen und angemessen gefordert werden. Sei es mit Kopfarbeit, Such- und/oder Ballspielen. Im Internet finden sich etliche Beispiele wie man seinen Hund auch in der Wohnung beschäftigen kann.

Hund wird krank, was ist zu tun

  • Termine, die sich verschieben lassen, sollten verschoben werden. 
  • Was tun, wenn der Hund dennoch zum Tierarzt muss? Zuerst sollte man sich telefonisch mit der Arztpraxis in Verbindung setzen und das Problem ausführlich schildern. Wird ein Termin vereinbart, sind die Anweisungen und Regelungen der Praxis/Klinik bezüglich der aktuellen Problematik unbedingt einzuhalten.  Man kann sich auch telefonisch aufrufen lassen. 
  • Keinesfalls sollte man den Hund selbst in die Praxis/Klinik bringen, wenn man sich krank fühlt oder Corona typische Symptome aufweist. Die Vertretung muss in diesem Fall ausführlich über etwaige Vorerkrankungen oder Medikamentengaben informiert werden. Ebenfalls muss darüber informiert werden wie sich der Hund im Allgemeinen beim Tierarzt verhält und was es zu beachten gilt.

Hundefutter und Medikamente auf Vorrat

Auch hier gilt, wie bei uns Menschen, es besteht kein Grund zu Hamsterkäufen! Hundefutter ist nach wie vor im Geschäft und auch Online erhältlich. Das gleiche gilt für Nahrungsergänzungen und Medikamente.

Unser Tipp zu guter Letzt

Jetzt ist die Zeit da, um Solidarität und Mitgefühl zu zeigen. Wer kennt nicht die einsame alte Dame, die ihren geliebten Vierbeiner hat, aber leider als Risikopatient nicht mehr spazieren gehen kann. Oder der Rentner der, trifft man sich bei Spazieren, gerne mal ein Leckerli für unseren Hund aus der Tasche zaubert. Sie alle freuen sich über aufmunternde Worte oder Gesten genauso wie wir alle. Ob mit oder ohne Hund, gegenseitige Hilfsbereitschaft und Respekt sind gerade in diesen Zeiten ein wichtiger Schritt das eingeschränkte Leben ein wenig besser zu gestalten.

Bleibt gesund!